Interessante Aspekte an Comics
Da die Comics eine Geschichte anhand von mehreren Bildern absolviert wird, entsteht beim Leser eine Art Film im Kopf. In den westlichen Comics liest man Bücher von vorn nach hinten und von oben nach unten. In der japanischen Comic Kunst ist es hingegen üblich die Bücher oder Hefte von hinten nach vorn zu lesen - und somit auch von unten nach oben.
Comic vereint Literatur mit den Künsten der Malerei und Grafik, hat je nach Kulturkreis entsprechende Themen zum Gegenstand und spiegelt die jeweilige Kultur wider. Entgegen Caroons oder Karikaturen, bestehen Comics aus mindestens zwei Zeichnungen, ihren Pendants bestehen zumeist nur aus einer oder weniger. Comics können in Buchform oder in Gestalt eines Heftes erscheinen. In Europa ist das Comicheft am gebräuchlichsten.
Die Japaner kennen eine Unterart der Comic Zeichnung - die Mangas, die sich inzwischen auch in Europa größter Popularität erfreuen. Die Zeichungen enthalten viele Anspielungen an die japanische Kultur, behandelt meist kulturspezifische Probleme um Stärke und Liebe und sind ein wichtiger Teil der jugendkultur in der ganzen Welt.
Comics gelten heute vielerorts als Kulturgut
Viele Comicfiguren haben auch heute noch einen großen Status in der populären Kultur. Neben Batman mit seinem Assistenen Robbin, sind auch Spiderman und Cat Women inzwischen zum allgemeinen Kulturgut geworden. Einst war nur ein kleiner Kreis von Comic Interessierten begeistert von diesen Figuren, inzwischen strömen ganze Heerscharen in die Kinos um Verfilmungen der Comic Helden zu sehen.
Mit Filmen wie " Batman - The dark knight" und "Sin City" sind Comic Verfilmungen auch einer breiten Öffentlichkeit ein Begriff geworden und in aller Munde - so ist die Kunst des Comic Strips nicht mehr ein randständiges Vergnügen, sondern die Freude der ganzen Bevölkerung.
Inzwischen finden auch Naturwissenschaftler Spaß an Comics. Die Wissenschaftler neutzen die eingängliche Form des Comics um komplexe Naturwissenschaftliche Sachverhalte Jugendlichen und Kindern nahe zu bringen. Lesen und Spaß haben fällt vielen Kindern dabei nicht sonderlich schwer. Jedoch tragen viele von ihnen eine Brille, die das Lesen sehr erschwert. Abhilfe schaffen dabei unter anderem Kontaktlinsen, die sich im Zeitalter des Internet auf verschiedenen Internetseiten bestellen lassen. Kontaktlinsen Sparen lässt sich somit ebenfalls kinderleicht umsetzen.
Comics lesen und entspannen
Comics Lesen hat für mich etwas sehr Entspannendes. Hinsetzen und chillen. Es ist nicht wie Fernsehen, sondern besser: Der Film wird in nicht für einen gemacht und man muss ihn einfach nur noch auf sich wirken lassen, sondern man macht ihn im eigenen Kopf. Die einzelnen Bilder, die man sich anschaut, müssen erst noch zu einer kohärenten Szenenabfolge werden. Das ist intellektuell ein klein wenig anspruchsvoller als eine fertige TV Produktion. Die Entspannung muss sozusagen erst noch erarbeitet werden. Das Beste: Es erfordert Phantasie. Man lässt die Stimmen entstehen, erweitert im Kopf das Setting, sieht eine flüssige Bewegungsabfolge, wo faktisch keine ist. Die Handlungen sind aus dem Alltag gegriffen. Die Protagonisten sind auch Vorbilder, manchmal von bekannten Figuren aus Literatur oder Geschichte inspiriert. Comicfiguren sind sehr variabel. Es gibt Identifikationsfiguren für Groß & Klein und für Mädchen und Jungen. Mädchen finden natürlich pinke Figuren mit Glitzer und etwas Glamour toll und eher weibliche Talente. Diese werden repräsentiert von Feen, Elfen oder Prinzessinnen. Jungs halten sich an starke Superhelden, die ja meist auch etwas bekannter sind - Superman, Spiderman, Asterix, Popeye.Es gibt auch einige ländereigene Unterschiede. In Frankreich etwa sind Comics viel verbreiteter als bei uns. Sie haben den Status einer eigenen Kunstform. Einige Comicfiguren aus dem Nachbarland haben sich auch bei uns etabliert, wie Asterix, Lucky Luke und Tim und Struppi. Man kann sagen, dass das frankophone Ausland eine sehr ausgeprägte Comickulture besitzt; in der Schweiz ist es sogar so, dass Comics im deutschen Teil als Schundliteratur galten, im franzöischen Teil aber genauso angesehen sind wie in Belgien oder Frankreich. Italien bringt in Europa die liberalsten Comics heraus. Dort gibt es auch spezielle, erotische, Comics für Erwachsene. Deutschland hat einen verhältnismäßig kleinen Markt für die bunten Hefte. Sie machen nur 3% aller Drucksachen aus. Im Entstehungsland des Comics, den USA, findet man eine breite Spanne verschiedenster Comics, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eine wechselvolle Geschichte hinter sich haben.
Was aber all diese Länder mit ihren Lesern gemeinsam haben, ist wohl offensichtlich: Sie alle erkennen den Unterhaltungswert des Comics, den schon beschriebenen Entspannungseffekt. Man kann diesen Effekt noch steigern, indem man es sich mit einer Pizza und dem Comic in seiner Sitzecke bequem macht. Pizza und Comic ergänzen sich großartig! Der Chill-Out-Faktor des Comics erhöht sich noch einmal sprungartig. Das Comic unterliegt einer Wandlung, genau wie die Pizza. Beides ist jetzt im Internet beziehbar. Man kann über Yourdelivery seinen Pizzaservice bestellen und bezahlen und auch Comics sind mittlerweile im Internet zu lesen. Natürlich kann man aber auch ganz "klassisch" ein gedrucktes Comicheft lesen und dabei seine im Internet bestellte Pizza genießen.