1895 – die Geschichte der Comics begann in den USA...

Man erkannte, dass man mit Hilfe von Bildergeschichten – den sogenannten Comic-Strips – den Absatz der Zeitungen steigern konnte. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden diese Strips zusammengebunden und Comics wurden von nun an in Heftform zum Verkauf angeboten. In den 20er Jahren erbaute Walt Disney sein Trickfilmstudio, in dem die Figuren Mickey und Donald später Geschichte machen sollten. 1930 führte man die ersten reinen Comic-Hefte als Gratisbeilage in Zeitungen ein. So konnten sie sich bald als ein eigenständiges Medium verkaufen lassen. Verkaufsschlager dieser Zeit waren die Science-Fictionabenteuer in Hal Fosters „Tarzan“ und Dick Chakins „Buck Rogers“. Eine der erfolgreichsten Comic-Serien nahm mit Alex Raymonds „Flash Gordon“ seinen Lauf.

Ein neues Comic-Genre etablierte sich während der Zeit des 2. Weltkrieges. Die Superhelden-Comics. „Bat Man“ erschien gegen Ende der 30er Jahre, erfunden von dem heute genannten Comic-Giganten „DC-Comics“ und in den Action-Comics erblickte der Superheld „Superman“ das Licht der Welt und rettete die Welt vor dem Bösen. Rasch erkannte die USA die didaktische Wirkung und entwickelte als Motivationshelfer für die Soldaten Comics mit patriotischem Inhalt. Indessen warb Donald Duck in der zivilen Welt für die US-Armee. Nach dem Krieg wuchs die Bedeutung von aufregenden, unterhaltsamen Comics. Daher genoss in den 40er Jahren die Horror-Crime-Comic Szene einen gewaltigen Zuwachs und lieferte somit auch den Comic-Gegnern auf ungeahnte Weise gewaltige Munition.

Wie Comics im Laufe der Geschichte digitalisiert wurden...

60er Jahre – Entstehung einer neuen kritischen und teilweise sogar zynischer Comic-Szene, die der 50er Jahre Comic-Welt entfloh. Es entstanden während der Hippie-Bewegung die sogenannten Underground-Comics in den USA. Frankreich entwickelte sogar sexuell freizügige Comics, die dann sogar in die Russische Sprache übersetzt und im Osten vertrieben wurden.

In den 70er Jahren gab es in den USA keine Neuerungen. Ehemalige Zeichner gründeten Anfang der 90er unabhängige Labels. Österreich rief heimische Produktionen ins Leben, allerdings bekamen diese nur wenig Chancen und wurden daraufhin bald wieder eingestellt.

Mit der digitalen Welt entstanden neue, ausbaufähige Möglichkeiten, die für die gesamte Comic-Szene einen neuen Weg eröffnete. Heute kann man diverse Comic-Verfilmungen sogar in den Kinos sehen.